Freitag, 31. August 2012

Zu Besuch in Runa Tupari



Vom Treffpunkt im Hotel Otavalo ging es gestern Mittag zunächst zu einem kurzen Abstecher auf den zentralen Platz der ca. 22000 Einwohner großen Stadt zu einer kurzen Rast. Um 13:00 stand dann erneut ein Transfer ab dem Hotel nach Runa Tupari bereit, wo wir uns in dem schönen Gästehaus bei einer sehr gastfreundlichen Familie einquartiert haben. Bevor es dort abends an das gemeinsame Kochen ging stand zunächst ein kleiner Spaziergang durch die Kommune und anschließendes Kicken mit der älteren Tochter auf dem Programm. Nachdem die Mutter relativ spät noch etwas erledigen musste und der Vater erst nach Sieben heim kam, haben wir vor dem Essen zudem noch auf vielfältige Weise, u.a. mit Versteckspielen im Haus, Suri und Ihre ältere Schwester bei Laune gehalten. Entsprechend erschöpft sind wir schließlich nach dem Abendessen erneut relativ früh ins Bett gefallen.

Der heutige Tag begann früher als um 7:00 vom Wecker geplant zunächst mit lauthals krähenden Hühnern, gefolgt von einem Lautsprecherwagen. Nach mehreren Musikstücken gab es dort eine längere Ankündigung für die Dorfbewohner. Sofern man wie Judith der spanischen Sprache zumindest halbwegs mächtig war, ersetzte dieser lautstarke Wagen an diesem Morgen neben dem Wecker offensichtlich auch noch die Zeitung. Nach dem gemeinsamen Frühstück ging es weiter in den Obstgarten der Familie, der trotz akuter Wasserknappheit eine Vielzahl leckerer Früchte bot. Einer kurzen Einführung folgend hatten wir schließlich schnell jeweils eine Astschere in der Hand und haben dem Vater beim Zurückschneiden eines zunächst wild wuchernden Johannisbeerstrauch geholfen.

Nach getaner Arbeit ging es schließlich gegen 11:00 zurück in das bereits vom Vortag bekannte Hotel, wo wir es den Nachmittag über ruhig angehen lassen. Der ungewohnte körperliche Einsatz in fast 2800m Höhe, zusammen mit der sehr intensiven Sonnenstrahlung verlangt dem Kreislauf doch Einiges ab.

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