Mittwoch, 19. September 2012

Wieder in der Heimat

Heute Mittag sind wir schließlich wohlbehalten und fast vollständig am Flughafen angekommen. Fast vollständig, da unser Gepäck für den 'sportlichen' Umstieg in London-Heathrow offensichtlich keine orange Fastlane-Karte hatte. Inszwischen ist aber auch dieses mit dem nächsten Flieger direkt nach Köln gebracht worden. Entsprechend können wir nun auf eine insgesamt tolle Reise zurück blicken.

Dienstag, 18. September 2012

Endlich auf dem Heimweg

Bevor uns in einer Viertelstunde das Flughafentaxi aus unserem Hotel in Miami abholt noch fix ein letztes Update. Anders als auf dem Hinweg fliegen wir zurück mit der Kombi American Airlines und British Airways. Damit legen wir morgen Vormittag noch einen kurzen Zwischenstopp in London Heathrow ein. Planmäßige Ankunft in D'dorf ist dann um die Mittagszeit, wo das "Kemper-Shuttle" bereitstehen dürfte. Demgegenüber geht es hier nach einer kurzen Nacht und 6h Zeitverschiebung mit reichlich Vorlaufzeit für den Flug um halb Sieben los. Umgekehrt wurden wir eben "passenderweise" auch direkt aus unserem Hotelzimmer geworfen und sitzen nun mitten in den massiven Umbauarbeiten der Lobby.

Angekommen waren wir in der nach Nacht in Miami erst gegen 1:30. Nach Immigration, Customs und der administrativ ungeahnt komplexen Buchung des Transfers standen wir gegen 4:00 am Hotel-Checkin. Entsprechend gehe ich davon aus nachher in dem Flug gut Schlafen zu können, zumindest sobald der Netbook-Akku leer ist...

Montag, 17. September 2012

Checkin - 2. Versuch

Einem überraschenden Anruf von der Rezeption folgend stehen wir nun am frühen Nachmittag schon eine ganze Weile in der Checkin-Schlange. Nach bisherigem Kenntnisstand scheint der Flieger nun repariert zu sein. Folglich sollte es im Verlauf des Abends zumindest nach Miami gehen. Noch stehen allerdings eine ganze Menge Leute vor uns und es geht trotz knapper Restzeit nicht gerade schnell voran. Hoffen wir also mal noch in dem AA 9242 mitfliegem zu dürfen...

[Update] Wir sind mit deutlicher Verspätung auf dem Weg zum Boarding-Gate und zumindest vorsichtig optimistisch heute noch nach Miami zu kommen. Alles Weitere (hoffentlich) von dort ;-)

One (?) more night in Guayaquil

Anders als zunächst gehofft haben wir am gestrigen Sonntag noch einen kompletten Tag unfreiwillig im Mariott in Guayaquil verbracht. Nach Ankunft morgens um 5:00 waren wir zunächst optimistisch im Verlauf des Tages verbindlich einen Ersatzflug von American Airline genannt zu bekommen. Sporadischen Wasserstandsmeldungen im Tagesverlauf folgend gingen wir entsprechend abends früh ins Bett im Glauben gegen 5:00 vom Flughafenshuttle abgeholt zu werden. Plan war bis dahin mit bereits verschobenem Start um 7:00 in Richtung Miami zu düsen. Dort hätten wir nachfolgend mit etwas Glück und nach Bedarf "dynamischem Anstellen" bei der US-Immigration noch rechtzeitig in den Flieger nach D'dorf steigen können. Es kam allerdings anders in Form von verschiedenen Updates im Verlauf der Nacht. Letzter Stand kurz vor 10:00 Ortszeit ist nun, dass wir auf weitere Updates zur vollen Stunde warten. Der zuvor bereits verspätete Flieger hat sich derweil weiter verzögert und ist zumindest für uns nicht verfügbar.

Immerhin bekommen wir hier auch ohne Voucher von der Airline weiterhin zwar eher karge, aber regelmäßige Mahlzeiten auf deren Rechnung und man behandelt uns gut :-) Zudem gibt es in der obersten Etage ein ganz schickes Fitnesscenter und praktisch überall freies Internet. Neben dem Openair-Pool blieb so gestern zumindest die Möglichkeit mal zu testen wie stabil der schick blinkende "Heimtrainer" ist...

Samstag, 15. September 2012

Ein Tag in Guayaquil

Heute Morgen war zunächst Ausschlafen mit vglw. ausgiebigen Frühstück angesagt. Bis etwa 12:00 haben wir uns im Anschluss dann noch reisebereit gemacht, d.h. soweit möglich unsere Sachen mit Blick auf den noch anstehenden Strandtag in Miami gepackt. Um die Mittagszeit ging es anders als zum gestrigen Essen zu Fuß ins Zentrum. Dort angekommen haben wir unerwartet neben verschiedenen Souvenirs insbesondere noch ein paar bemerkenswerte Sehenswürdigkeiten mitgenommen. Auch relativierte sich bei dieser Runde das gestrige Gefühl in Guayaquil kaum Möglichkeiten zum Essen zu finden. Letztlich ging so mit zwei Stops in Cafes/Restaurants die Zeit recht fix herum, so dass wir gegen halb Acht wieder Kurs auf unser Hotel genommen haben. Von dort wurden wir per Flughafenshuttle abgeholt. Entsprechend hatten wir zuvor den Großteil unseres Gepäcks dort deponiert. Mit etwas Verspätung sind wir anschließend um kurz nach Neun am Flughafen eingetroffen. Eben haben wir in einer längeren Schlange die Immigration hinter uns gebracht und sind nun somit startklar. Von einer kleinen Verspätung des ersten Fluges einmal abgesehen läuft dieses Mal augenscheinlich auch alles wie am Schnürchen. Bemerkenswerterweise haben wir nun auch direkt unsere Boardingpässe von Miami nach D'dorf bekommen. Auf dem Hinweg war dies bei Air Berlin (angeblich) nicht möglich und letztlich der entscheidende Grund für unseren unplanmäßig langen Aufenthalt dort. Entsprechend an dieser Stelle noch ein großes 'Dankeschön' an AB für den unnötig eingebrockten Schlamassel :-(

Freitag, 14. September 2012

Zurück nach Guayaquil

Gerade befinden wir uns auf dem Rückflug von Baltra, unserer Start- und Zielinsel während der zurückliegenden Kreuzfahrt auf Galapagos. Der heutige Tag war bislang vergleichsweise unspektakulär, abgesehen von den morgentlichen Highlights während der letzten Tour. Dieses Mal ging es erneut bereits vor dem Frühstück um 6:30 los, wobei wir eine weitere Runde mit dem Beiboot ohne Landgang gemacht haben. Die gut 1,5h waren jedoch erneut in doppelter Hinsicht sehr faszinierend. Zunächst haben wir in einer Bucht Dutzende, wenn nicht Hunderte Blaufußtölpel bei der Jagd gesehen. Zusammen mit ein paar Pelikanen stüzten diese nahezu zeitgleich im Pulk ins flache Wasser, was augenscheinlich die Überlebenschancen für die Fische deutlich senkte. Das Spiel wiederholte sich minutenlang dutzende Male, weshalb wir nach diversen Fotos noch vor Ende weiter in die nächste, etwas versteckt liegende, Bucht gefahren sind. Während dem zeitweisen Abstellen des Außenbordmotors boten sich hier mit zahlreichen Haien, einzelnen Meeresschildkröten und Rochen noch ein paar faszinierende Einblicke in die Unterwasserwelt. Wie schon beim Schnorcheln mit den Seelöwen kamen die Tiere erneut ganz nah ran, weshalb wir es hier vorgezogen haben keine Hand oder Fuß ins Wasser zu halten. Zurück auf dem Schiff ging es dann sehr fix, da wir kurz nach dem Frühstück mit unseren bereits überwiegend zuvor gepackten Sachen im Bus zum Flughafen saßen. Auf dem spantanisch ausgestatteten Terminal galt es dann noch rund 4h bis zum Abflug zu überbrücken. Das war gut für mich um Judiths Buch noch zu Ende lesen zu können, ansonsten aber furchtbar langweilig. Zumal weder das deutlich beworbene WLAN, noch das Mobilfunknetz brauchbar funktionierte.

In Guayaquil angekommen werden wir wieder in das bekannte Hotel gebracht, um dort zunächst u.a. den Komfort einer großen, "stationären" Dusche und der Möglichkeit zum ordentlichen EInräumen unserer Sachen nutzen. Später dürfte dann zumindest noch Zeit für Abendessen in der Stadt sein, obschon wir für die einen besseren Eindruck der Stadt morgen noch den ganzen Tag haben.

Donnerstag, 13. September 2012

Zeit für den Aufbruch

Der letzte komplette Tag auf Galapagos begann zur Abwechselung mit einer Boots- statt Wanderrunde nach dem Frühstück. Nahe dem Liegeplatz des 'Dampfers' konnten wir so vom Boot aus am Ufer insbesondere wieder einzelne Blaufußtölpel beobachten. Im Anschluss ging es dann weiter zum insgesamt zweiten von drei möglichen Schnorchelterminen. Bei der Gelegenheit haben wir uns entsprechend auch die Wetsuits angezogen und sind ins Wasser gesprungen. Neben zahlreichen, bunten Fischen hätten wir ein Wettschwimmen mit verschiedenen Seelöwen veranstalten können, die bis auf wenig 10cm an uns heran gekommen sind. Später ging es dann zum Mittagessen, wieder gefolgt von einer etwa zweistündigen Pause. Am frühen Nachmittag war schließlich erneut ein etwa dreistündiger Landgang auf dem nahen Ufer angesagt. Besonderes Augenmerk lag dieses Mal auf den bislang recht seltenen, schwarz-gelben Landleguanen. Auf dem Weg haben wir überdies noch einige Flamingos und als Besonderheit auf Santa Cruz vereinzelt Ziegen bzw. Böcke gesehen. Die Überraschung kam schließlich gegen Ende der Runde, als wir einen großen Schwarm Blaufußtölpel am Ufer vor uns sahen. So galt es vor dem letzten Baden resp. Schnorcheln im Meer noch einmal ordentlich Fotos zu machen. Schließlich sind wir nun frisch geduscht bereit für das Abendessen, während unser Kapitän den letzten Ankerplatz ansteuert.

Mittwoch, 12. September 2012

Zu Besuch auf Isabela Island

Nachdem wir zuletzt einen Großteil der Nacht durchgefahren sind geht es aktuell nach dem Abendessen zurück zu unserer 'Heimatinsel'. Demgegenüber gab es heute Morgen kurz nach Ankunft einen sehr frühen Start um 7:30. Entsprechend sind wir zunächst bereits vor dem Frühstück an Land gegangen, um auf Islote Tintoreras zahlreiche Seelöwen aus nächster Nähe zu sehen. Ein Stück weiter fanden sich in einem durch die derzeitige Ebbe abgetrennten Becken zudem mehrerer Haie und ein schon sehr stattlicher Rochen. Zusammen mit zahlreichen Korallen bot das einen ziemlich faszinierenden Eindruck. Im Anschluss ging es zurück auf's Boot zum verspäteten Frühstück. Im weiteren Verlauf des Vormittags bot sich schließlich die Gelegenheit beim Schnorcheln einige Tiere noch einmal aus nächster Nähe zu betrachten. Zudem stand vor dem Mittagessen ein erneuter Landausflug in ein weiteres Gebiet an. Dort gab es eine bemerkenswerte Anzahl 'fotogener' Pelikane.

Nach dem Mittag ging es schließlich zum letzten Ausflug heute in eine weitere Schildkrötenaufzuchtstation. Im Ggs. zur Vorherigen kamen die Schildkröten ursprünglich von einer anderen Insel, weshalb diese sich sowohl in Form und Aussehen des Panzers, als auch des Aufzuchtverlaufs z.T. deutlich unterschieden. Nach dieser ebenfalls interessanten Tour hatten wir schließlich noch etwa eine Stunde Freizeit am Strand, bevor es zum späteren Abendessen zurück auf's Schiff ging.

PS: Heute und morgen gibt es (vermutlich) keine Bilder, da das einfacher im Hotel mit WLAN, als im Aufenthaltsraum des schwankenden Schiffs ist.

Dienstag, 11. September 2012

Der zweite Tag auf Santa Cruz

Heute ging es nach dem Frühstück im Hotel um viertel nach Acht erneut zeitig los. Dieses Mal mit dem Ziel die nahegelegene Charles Darwin Station zu besuchen. Diese widmet sich schwerpunktmäßig der Aufzucht von Jungschildkröten. Aufgrund inzwischen unnatürlich vieler Feinde, vor allem Feuerameisen, Ratten und Menschen, sind diese Tiere erst ab etwa acht Jahren in der freien Wildbahn überlebensfähig. Entsprechend durchleben diese in der Station mehrere Phasen. Von anfangs etwa 4-5 cm Körpergöße wachsen diese dabei auf ein Gewicht von mehreren KG bei rd. 30cm Länge an. Nach der Besichtigung geht es nach einer kurzen Verschnaufpause auf dem Weg zum Pier gegen 11:30 endlich an Bord des Schiffs. Zu unserer Überaschung handelt es sich dabei nicht nur namentlich um ein deutlich anderes Boot als zuvor angekündigt. Kein Motorsegler, sondern ein reines Motorboot, beidem man zudem Gefahr läuft in den klimatisierten Kabinen schockgefrostet zu werden. Das aber war beim Auspacken der Sachen zunächst unerheblich, da es wenig später auch schon ans Mittagessen geht. Nach dem Essen bleibt schließlich noch einige Zeit zum Lesen auf dem Sonnendeck. Im Anschluss geht es am frühen Nachmittag zunächst erneut per Schlauchboot an Land, dort jedoch für einige KM weiter mit dem bereitstehenden Bus. Dieses Mal ist unser Ziel eine von zahlreichen Schildkrötenfarmen, wo mehrere Dutzend ausgewachsener Schildkröten in (fast) freier Wildbahn leben. Bevor es dort zum 'Fotoshooting' mit Schildkröten geht besichtigen wir auf dem Weg zur Farm noch einen bemerkenswerten Lavatunnel. Knapp unter der Erde gelegen ist dieser mehrere Meter breit und bis zu zehn Meter hoch. Entsprechend bemerkenswert sind die z.T. meterdicken Schichten verschiedener Erz- und Mineralschichten. Nach diversen Schildkrötenbildern geht es schließlich am frühen Abend rechtzeitig zum Fußballgucken vor dem Abendessen wieder zurück auf's Schiff. Im Anschluss ans Essen gibt es schließlich erneut eine Runde lesend vor dem TV, bevor es mit Blick auf das frühe Austehen am Folgetag früh ins Bett geht.

Montag, 10. September 2012

Busfahren auf dem Weg nach Galapagos

Gestern erwartete uns die letzte Busfahrt, erneut für rund 4h von Cuenca nach Guayaquil. Nach gemütlichem Frühstück sind wir schließlich nur noch einmal kurz vor die Hoteltüre gegangen, um unsere Bargeldreserven für den anstehenden Inselbesuch aufzustocken und dabei u.a. die $110 Einreisegebühren am Flughafen bar zahlen zu können. Nach einem entspannten Vormittag haben wir uns entsprechend gegen Mittag ein Taxi gerufen und uns zum Busterminal bringen lassen. Dort angekommen wurden wir einmal mehr von einem Mitarbeiter der betreffenden Linie direkt zu dem richtigen Schalter geleitet und hatten wenig später unsere Tickets. Zur Überraschung kosteten diese mit $8 p.P. rund doppelt so viel wie sonst. Das legte die Vermutung nahe besonders neue/moderne Busse nutzen zu können, was sich jedoch wenig später als Trugschluss herausstellte. Stattdessen gab es erstmalig auf dem auffallend großen Terminal eine Gepäckschleuse. Dort "durfte" man für zusätzlich jeweils 10 Ct. Münzeinwurf die große Tasche vor dem Verladen im Gepäckraum durch eine Art Scanner schicken, während man selber nur durch ein bewachtes Drehkreuz Zugang zum Bus bekam. Im Bus hatten wir wieder die reservierten Plätze 1/2 mit entsprechend ungewöhnlich viel Fußraum und weitgehend freiem Blick nach vorne. Grundoptimistisch hatte ich entsprechend schon die Kamera im Videomodus griffbereit, um eine der zuvor üblichen Verkaufspräsentationen noch ausschnittsweise festzuhalten. Bei der letzten Fahrt gab es jedoch während der ganzen Tour lediglich einen unfreiwilligen Zwischenstopp, da (mindestens) einer Mitfahrerin bereits vor den Bergab-Serpentinen offensichtlich schlecht wurde. Jedoch verzögerte sich die Abfahrt unerwartet noch einen kleinen Moment, da nach dem "Boarding" alle Passagiere noch kurz per Videokamera (!) festgehalten werden. Der tiefere Sinn ist uns bis heute nicht klar, aber immerhin war es mal etwas Anderes.

Nach Ankunft in Guayaquil am frühen Abend haben wir außer einem kurzen Spaziergang zum nahen Fluss lediglich noch etwas gegessen und den Abend anschließend faul ausklingen lassen. Unser relativ gutes (4-Sterne) Hotel lag etwas außerhalb, weshalb es zu dieser Zeit weder naheliegend noch interessant war eine größere Runde zu drehen. Stattdessen sind wir am heutigen Tag wieder relativ früh um 6:00 aufgestanden, um vor dem Transfer zum wenige KM entfernten Flughafen noch in Ruhe frühstücken zu können. Entsprechend zeitig vor halb Neun sind wir hier gelandet und hocken nun vor dem Gate, wobei es hier sogar am Flughafen freies WLAN gibt ;-) Der Checkin für Galapagos-Flüge ist dabei etwas aufwändiger als sonst. Allerdings ging das Ausfüllen der Einreisekarte und anschließend der dedizierte Vorabcheckin der großen Taschen erneut fix von der Hand. So denn sind wir praktisch startklar.

Nachdem heute morgen die Zeit zum Senden vor dem Abflug nicht mehr reichte gibt es nun direkt auch noch einen kurzen Bericht zum heutigen Folgetag. Nach Ankunft auf Baltra am Vormittag wurden wir wenige Minuten nach dem Gepäckeinsammeln auf dem recht überschaubaren Flughafen von unserem (Tages-) Guide Ricardo empfangen. Zusammen mit drei weiteren Touristen brachte uns dieser zunächst per Bus, Fähre und Pickup zu unserem Hotel auf der vorläufigen Zielinsel Santa Cruz. Baltra ist demgegenüber deutlich kleiner und liegt nordnordöstlich von Santa Cruz. Im Hotel angekommen galt es nach dem Checkin zunächst das Mittagessen nachzuholen, bevor es gegen 15:00 wieder auf Tour ging. Wieder zu sechst machten wir uns entsprechend auf den Weg zum etwa 30 Minuten zu Fuß entfernten Strand. Dort angekommen haben wir sogleich neben verschiedenen Vögeln Bekanntschaft mit einem Blaufußtölpel, einem Fregattvogel und gleich diversen (!) Leguanen gemacht.

Sonntag, 9. September 2012

In Cuenca ging die Post ab ;-)


Noch ein kurzer Nachtrag zu unserer Ankunft in Cuenca am Freitag. Wie schon im Reiseführer geschrieben sind die Abende hier gerne mal lang und gemütlich. Derweil hatten wir eher unerwartet und nach längerer, erfolgloser Suche abends das Glück im www.cafeeucalyptus.com zu landen. Dort gab es zu vorgerückter Stunde prima Salsa-Musik. Judiths dringendem Tanzbedürnis stand da praktisch nur meine Müdigkeit im Weg :-/

Besuch in Cuenca / Bilder von der Bahnfahrt

Gestern verbrachten wir einen ganzen Tag in Cuenca, der 400.000-Einwohnerstadt, die als die Schönste in Ecuador gilt. Maßgeblich bekannt ist Cuenca entsprechend für seine diversen schönen Gebäude, speziell Gotteshäuser und Museen. Mit einiger Ernüchterung mussten wir am Vormittag jedoch feststellen, dass diese größtenteils geschlossen waren und dem Anschein nach insgesamt wohl auch nicht allzu häufig geöffnet werden. Nach Besuch in einem Museum, Streifzügen durch verschiedene Souvenirläden, sowie ersten Versuchen Bargeld abzuheben oder weitere Briefmarken zu kaufen sind wir schließlich im empfohlenen Cafe Austria am frühen Nachmittag eingekehrt.

Im Anschluss ging es erneut auf Souvenirjagd und schließlich relativ früh zurück ins Hotel, nachdem mir das gestrige Essen offensichtlich nicht ganz bekommen ist. Dafür bliebe nun Zeit ein paar Bilder hinzuzufügen und verschiedene Korrekturen und Ergänzungen in GPSies zu machen. Derweil gab es vorgestern ein paar Probleme bei der Spuraufzeichnung, weshalb sich unsere Anreise nach Cuenca ersatzweise hier findet: http://goo.gl/maps/50gT8

Freitag, 7. September 2012

Mit der Bahn entlang der Teufelsnase

Vorweg ist am heutigen Nachmittag die insgesamt vorletzte und vermutlich längste Busfahrt angesagt. In Zahlen bedeutet das (vglw. teuer) für $5 p.P. rund 4h und damit verbunden etwa 200km von Alausi nach Cuenca zu fahren. Erstmalig waren wir dabei in einem zunächst deutlich überfüllten Bus unterwegs, weshalb es anfangs nur Stehplätze gab. Nach gut einer halben Stunde sitzen jedoch alle Passagiere und bislang gab es ausnahmsweise auch noch keinen fliegenden Händler. Beste Voraussetzungen also um ein wenig die Handytastatur zu bemühen.

In der sehr stilvollen und auf einer Anhöhe über der Stadt gelegenen Unterkunft gab es heute morgen zunächst ein ausgedehntes Frühstück. Anders als am Fuss des Cotopaxi gab es hier erstmalig wissentlich Saft aus Berg-Papaya, welche bislang klares Highlight bei den hiesigen Früchten ist.

Nach ausgiebiger Verabschiedung von dem sehr freundlichem Besitzer und seinem Hofhund geht es gegen 10:00 schließlich gemütlich zur Bahnstation im Ort. Nach Vouchereintausch und einer weiteren Pause geht es schließlich gegen 11:00 mit der Bahn weiter . Während der 12km langen Einwegstrecke geht es dabei in etwa 40 Min. mehrere 100HM abwärts in die Schlucht. Diese sowohl landschaftlich als auch technisch sehr eindrucksvolle Fahrt wird anders als sonst zweisprachig kommentiert. Eins der wenigen Male, wo ich mir ohne Ju sprachlich hier nicht kmpl. verlassen vorkomme. Wie sich bereits am Bahnsteig deutlich erahnen liess zugleich aber auch eine offensichtliche Touriattraktion. Am Talbahnhof gibt es schließlich einen etwa einstündigen Foto-, Snack- und Museumsstopp. Das Zusatzprogramm relativiert die für hiesige Verhältnisse happigen $25 p.P. für die gesamte Tour. Zudem bringt es etwas Abwechselung, bevor es im Anschluss auf gleichem Weg oder besser Schiene wieder zurück nach Alausi geht.

Dort angekommen sammeln wir noch gemütlich den Großteil unserer Sachen ein und machen uns am frühen Nachmittag auf den Weg zum Busterminal. Der Einfachheit halber gibt es an dieser Stelle entsprechend zunächst nur einen Schnappschuss aus dem Busfenster. Wer den darin enthaltenen 'Fehler' erkennt darf diesen für sich behalten..

Zu guter Letzt im Anhang jedoch noch eine Linkliste unserer Unterkünfte (auf dem Festland), soweit sich hier jemand einen Überblick verschaffen möchte:

www.sanfranciscodequito.com.ec
www.runatupari.com
www.volcanoland.com (Hacienda El Porvenir)
www.hotelotavalo.com.ec
www.posadadelarte.com
www.lianalodge.ec
www.hosteria-la-quinta.com
www.hostalposadadelangel.com
www.hotelcityplaza.com.ec

Donnerstag, 6. September 2012

Weiter geht's nach Süden in die Sonne

Heute war einmal mehr überwiegend ein Fahrtag vom verregneten Banos ins rund 170km entfernte und weitgehend sonnige Alausi. Damit war endlich zumindest für ein paar Stunden die Zeit für die kurzen Hosen und Sandalen gekommen. Auf dem Weg haben wir zudem einen Zwischenstopp in Riobamba zum Buswechsel eingelegt. Ferner hatten wir etwas später in Guamote zufällig die Gelegenheit Teile eines recht interessanten Marktes vom Bus aus zu sehen. Darüber hinaus waren wir ab Riobamba im bislang wohl ältesten und zumindest zeitweilig deutlich überfüllten Bus unterwegs. Wie schon mehrfach zuvor hielt das hingegen verschiedene fliegende Händler im Bus nicht davon ab, die mitgebrachten Medikamentenproben, Lebensmittel, Getränke und andere Dinge den Fahrgästen anzupreisen. Alausi ansich ist unabhängig vom Wetter aber bereits ein Hingucker, da die Stadt in einer Senke umgeben von steil ansteigenden Bergen liegt. Zudem findet sich wenige 100m vom Hotel entfernt die wichtigste Station der bislang einzigen Eisenbahnlinie in Ecuador. Für uns bietet das morgen entsprechend die Gelegenheit mit der Bahn zur sog. Teufelsnase zu fahren. Diese Strecke führt in großen Teilen am Berg entlang und bietet damit ein besonderes Fahrerlebnis. Bevor es morgen soweit ist haben wir heute jedoch ein wenig die Stadt erkundet und eben mit einem sehr umfangreich 'Snack' den Tag frühzeitig ausklingen lassen.

Mittwoch, 5. September 2012

Regen in Banos nach fliegendem Busstart

Heute blieb in der Liana-Lodge erneut Zeit für ein gemütliches und wie zuvor leckeres Frühstück/Essen, bevor es gegen 9:30 per Kanu mit über 30 Sachen zurück zum Transfertreffpunkt ein Stück flussaufwärts ging. Wie besprochen stand kurz vor der vollen Stunde nachfolgend auch das bereits vom Vorvortag bekannte Taxi parat. Obwohl wir eine etwas andere Route genommen haben und wir dabei u.a. den Affen noch einmal "Tschüss" sagen konnten dauerte der Transfer auch wieder recht exakt eine Stunde. Entsprechend hatten wir uns um kurz vor 11:00 schon darauf eingestellt den Bus zur vollen Stunde am Terminal zu verpassen und entsprechend auf die nächste Verbindung in 1,5h warten zu müssen. Tatsächlich nahm nach einem kurzen "Zielcheck" der Busfahrer jedoch direkt unsere großen Taschen vom Pickup und keine fünf Minuten später fuhren wir auch schon nach Banos. Dieses Mal hatten wir jedoch leider keine Direktverbindung, die uns wie auf dem Hinweg in rekordverdächtigen 3h nach Banos brachte. Stattdessen mussten wir relativ spontan auf etwa halber Strecke in Puyo den Bus wechseln, was dank der freundlichen Unterstützung der beteiligte Busfahrer jedoch auch keine größere Herausforderung war. Letztlich waren wir so gegen 15:00 in Banos. Angesichts der relativ frühen Ankunftszeit war ich anfangs noch optimistisch eine der dort angebotenen MTB-Touren mitzumachen, was sich wenige KM vor der Ankunft jedoch mit Blick in den Himmel bis auf Weiteres erübrigte. Entsprechend reichte es nur für eine kurze Regenschirmrunde ins nächste Cafe und zur Post. Bei Letztgenannter haben wir uns schon mal mit ein paar Briefmarken für die noch ausstehenden Karten eingedeckt. Letztere haben wir bislang zwar noch nicht, aber bei lächerlichen $2,25 Kartenporto nach Europa überlegen wir künftig unsere Reisekasse in eine Portokasse umzuwandeln. Entsprechend sitzen wir nun hier und machen es uns am (frühen) Abend gemütlich.

Dienstag, 4. September 2012

Ab in die Gummistiefel!

Heute ging es ganz überwiegend zu Fuß für wenige KM auf Erkundungstour durch den Dschungel. Aufgeteilt auf zwei Touren am Vor- resp. Nachmittag starteten wir nach dem Frühstück zunächst auf den ca. 450m hoch gelegenen Aussichtspunkt. Dort gab es nach verschiedenen Erklärungen zu den Pflanzen am Wegesrand eine prima Fernsicht. Obwohl die Temperaturen hier derzeit sehr angenehm sind, waren die gut 100HM hinauf bei der hohen Luftfeuchtigkeit recht schweißtreibend. Entsprechend angenehm war es bei dem anschließenden Besuch im Amazonico regengeschützt unter dem Schirm Tiere beobachten zu können. Letzterer ist eine Art von Auffangstation für 'gestrandete' Individuen, die z.B. nach einem vorübergehenden Haustierdasein nicht mehr ausgewildert werden können. Besonders interessant waren dabei verschiedene Affen- und Papageienarten, wozu es auch einzelne Videosequenzen gibt. Allerdings müssen wir diese erst etwas 'klein machen', bevor sie blogtauglich sind.

Nach dem Mittagsessen in der Lodge ging es schließlich auf zur zweiten und deutlich kürzeren Tour schräg gegenüber auf der anderen Flussseite. Hier stand der Besuch einer (Halb-) Insel mit einem Abstecher bei einem speziellen Stamm auf dem Programm. Gefolgt von etwas erneuter Vegetationskunde durfte sich jeder mal im Schießen mit einem Blasrohr versuchen. Vor der Rückkehr auf die andere Uferseite gab es von einer Einheimischen zudem noch eine Demonstration zur Zubereitung eines sehr nahrhaften Getränkes aus Süßkartoffeln und Yuccamark, genannt Chicha.

Lauter Grünzeug hier

Gestern ging es erneut frühfrüh mit Abfahrt gegen 8:00 am Busterminal in Richtung Andenhauptkamm, genauer gesagt 40km von der Zielstation Tena entfernt in den Dschungel. Die hiesige Liana-Lodge war nach einer Fahrt im Geländewagen ab dem Busterminal auf den letzten paar Hundert Metern zur Abwechselung nur per Kanu erreichbar und in den Zimmern gibt es Kerzen statt Steckdosen. Glücklicherweise halten die Akkus der Spielzeuge aber zumindest für ein paar Stunden bzw. lassen sich an der Rezeption aufladen, so dass der Nerd in mir auch beim Chillen in der Hängematte zufrieden ist. Andererseits erscheint es hier auch allzu verlockend mal in den Fluß wenige Meter unterhalb der Hängematte zu hüpfen, bevor es mit dem Nachmittagsprogramm weiter geht. Nachdem der gestrige Tag abgesehen von meheren Stunden Fahrt bis zum frühen Nachmittag sehr ruhig war geht/ging es Heute entsprechend zu Fuß bzw. mit dem Kanu tiefer in den Dschungel.

PS: Wir sind (der Einfachheit halber) i.d.R. nun auch per Skype unter "superankeac" erreichbar. Der Alias ist zwar mehr oder weniger peinlich, da ich Skype allerdings normalerweise nicht nutze ist das gerade mal schnurz. Aktuell habe ich allerdings Skype auf dem Handy laufen, so dass wir dort bei Interesse erreichbar sein sollten. Erfahrungsgemäß haben wir hier fast immer gutes Netz. Wesentliche Ausnahme dürfte da der momentane Aufenthaltsort sein, wo wir bis Mi nur in der "1.Etage" unserer Hütte halbwegs passablen Empfang haben.

Sonntag, 2. September 2012

Sommer auf dem Cotopaxi

Nach gemütlichem Frühstück ging es heute Morgen mit dem vom Vortag bereits bekannten Fahrer und einem zusätzlichen Guide in den Nationalpark. Der bereits bekannte Wind und der vernebelte Blick auf den Vulkan ließen dabei direkt Zweifel aufkommen, ob wir nach einer etwa einstündigen Fahrt tatsächlich dort wandern würden. Auf rund 4600m angekommen stellte sich hingegen nicht mehr die Frage, ob wir weitere 300HM wandern würden, da unsere Ausrüstung für das mitunter heftige Schneetreiben nicht ansatzweise reichte. Stattdessen haben wir aus dem Auto lediglich ein paar schmerzfreie Wanderer und Mountainbiker beobachtet, bevor es nach einigen Minuten ein paar 100HM runter zu einer Lagune ging. Dort angekommen hatten Wind und Schneeregen deutlich nachgelassen, so dass es an der Zeit für einen etwa einstündigen Spaziergang war. Im Anschluss ging es schließlich weiter nach Banos, wo wir am frühen Nachmittag bereits eingetrudelt sind. Einer Runde durch die Stadt folgend sind wir schließlich zeitig Abendessen gegangen und lassen nun den Tag bei einem Kaminfeuer in unserem Hotelzimmer ausklingen.

Samstag, 1. September 2012

Es zieht wie Hechtsuppe (auf dem Berg)

Heute gab es wieder einen längeren Fahrtag, nachdem wir nach dem Besuch auf dem Viehmarkt und anschließendem Frühstück bereits gegen 8:00 den Bus zurück nach Quito genommen haben. Vom Busterminal im Norden ging es schließlich per Taxi ein paar KM weiter südlich zum Treffpunkt am Restaurant Coffeetree im Stadtteil Mariscal. Nach etwas Verschnaufpause stand dann auch schon der Bus für den Transfer in den Cotopaxi Nationalpark bereit, so dass wir letztlich bereits vor 14:00 in der sehr schönen Hacienda auf 3600m Höhe angekommen sind. Zwar haben wir wieder zahlreiche Bilder, allerdings müssen diese erst noch auf ein "handliches" Format für die aktuell sehr dünne Leitung gebracht werden.

Der lange Nachmittag lud vielmehr noch zu einer sehr schönen, knapp zweistündigen Wanderung bis auf 3700m in dem riesigen, zur Hacienda gehörenden Areal ein. Anders als in dem nicht wesentlich tiefer gelegenen Quito weht hier jedoch mehr oder minder durchgehend ein enormer Wind. Mit Kappe, Sonnenbrille und winddichter Jacke über dem Shirt war das entsprechend ein tolles Erlebnis. Nachdem wir speziell heute vor allem mit dem Bus/Auto merklich viele Höhenmeter "gemacht" haben finden sich unsere Touren ab sofort auch auf http://www.gpsies.com/trackList.do?username=2012-ecuador In diesem Portal kann man neben dem Höhenverlauf wahlweise verschiedene Kartenansichten (mit der entsprechenden Taste rechts oben) ansehen bzw. auswählen.

Zurück nach Quito

Vor der Abfahrt des Busses noch fix ein Handyfoto des Terminals in Otavalo. Hier ist es mal wieder mehr als hilfreich wenigstens etwas Spanisch zu können. Ohne Judith wäre ich da u.U. mal wieder ziemlich aufgeschmissen gewesen, wobei wir heute lautstark zu unserem Bus dirigiert wurden. In Quito steht nach etwa 2.5h Busfahrt schließlich die erste kurze Taxifahrt und im Anschluss erneut ein Privattransfer zum Cotopaxi auf dem Programm.