Freitag, 14. September 2012

Zurück nach Guayaquil

Gerade befinden wir uns auf dem Rückflug von Baltra, unserer Start- und Zielinsel während der zurückliegenden Kreuzfahrt auf Galapagos. Der heutige Tag war bislang vergleichsweise unspektakulär, abgesehen von den morgentlichen Highlights während der letzten Tour. Dieses Mal ging es erneut bereits vor dem Frühstück um 6:30 los, wobei wir eine weitere Runde mit dem Beiboot ohne Landgang gemacht haben. Die gut 1,5h waren jedoch erneut in doppelter Hinsicht sehr faszinierend. Zunächst haben wir in einer Bucht Dutzende, wenn nicht Hunderte Blaufußtölpel bei der Jagd gesehen. Zusammen mit ein paar Pelikanen stüzten diese nahezu zeitgleich im Pulk ins flache Wasser, was augenscheinlich die Überlebenschancen für die Fische deutlich senkte. Das Spiel wiederholte sich minutenlang dutzende Male, weshalb wir nach diversen Fotos noch vor Ende weiter in die nächste, etwas versteckt liegende, Bucht gefahren sind. Während dem zeitweisen Abstellen des Außenbordmotors boten sich hier mit zahlreichen Haien, einzelnen Meeresschildkröten und Rochen noch ein paar faszinierende Einblicke in die Unterwasserwelt. Wie schon beim Schnorcheln mit den Seelöwen kamen die Tiere erneut ganz nah ran, weshalb wir es hier vorgezogen haben keine Hand oder Fuß ins Wasser zu halten. Zurück auf dem Schiff ging es dann sehr fix, da wir kurz nach dem Frühstück mit unseren bereits überwiegend zuvor gepackten Sachen im Bus zum Flughafen saßen. Auf dem spantanisch ausgestatteten Terminal galt es dann noch rund 4h bis zum Abflug zu überbrücken. Das war gut für mich um Judiths Buch noch zu Ende lesen zu können, ansonsten aber furchtbar langweilig. Zumal weder das deutlich beworbene WLAN, noch das Mobilfunknetz brauchbar funktionierte.

In Guayaquil angekommen werden wir wieder in das bekannte Hotel gebracht, um dort zunächst u.a. den Komfort einer großen, "stationären" Dusche und der Möglichkeit zum ordentlichen EInräumen unserer Sachen nutzen. Später dürfte dann zumindest noch Zeit für Abendessen in der Stadt sein, obschon wir für die einen besseren Eindruck der Stadt morgen noch den ganzen Tag haben.

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