Gestern erwartete uns die letzte Busfahrt, erneut für rund 4h von Cuenca nach Guayaquil. Nach gemütlichem Frühstück sind wir schließlich nur noch einmal kurz vor die Hoteltüre gegangen, um unsere Bargeldreserven für den anstehenden Inselbesuch aufzustocken und dabei u.a. die $110 Einreisegebühren am Flughafen bar zahlen zu können. Nach einem entspannten Vormittag haben wir uns entsprechend gegen Mittag ein Taxi gerufen und uns zum Busterminal bringen lassen. Dort angekommen wurden wir einmal mehr von einem Mitarbeiter der betreffenden Linie direkt zu dem richtigen Schalter geleitet und hatten wenig später unsere Tickets. Zur Überraschung kosteten diese mit $8 p.P. rund doppelt so viel wie sonst. Das legte die Vermutung nahe besonders neue/moderne Busse nutzen zu können, was sich jedoch wenig später als Trugschluss herausstellte. Stattdessen gab es erstmalig auf dem auffallend großen Terminal eine Gepäckschleuse. Dort "durfte" man für zusätzlich jeweils 10 Ct. Münzeinwurf die große Tasche vor dem Verladen im Gepäckraum durch eine Art Scanner schicken, während man selber nur durch ein bewachtes Drehkreuz Zugang zum Bus bekam. Im Bus hatten wir wieder die reservierten Plätze 1/2 mit entsprechend ungewöhnlich viel Fußraum und weitgehend freiem Blick nach vorne. Grundoptimistisch hatte ich entsprechend schon die Kamera im Videomodus griffbereit, um eine der zuvor üblichen Verkaufspräsentationen noch ausschnittsweise festzuhalten. Bei der letzten Fahrt gab es jedoch während der ganzen Tour lediglich einen unfreiwilligen Zwischenstopp, da (mindestens) einer Mitfahrerin bereits vor den Bergab-Serpentinen offensichtlich schlecht wurde. Jedoch verzögerte sich die Abfahrt unerwartet noch einen kleinen Moment, da nach dem "Boarding" alle Passagiere noch kurz per Videokamera (!) festgehalten werden. Der tiefere Sinn ist uns bis heute nicht klar, aber immerhin war es mal etwas Anderes.
Nach Ankunft in Guayaquil am frühen Abend haben wir außer einem kurzen Spaziergang zum nahen Fluss lediglich noch etwas gegessen und den Abend anschließend faul ausklingen lassen. Unser relativ gutes (4-Sterne) Hotel lag etwas außerhalb, weshalb es zu dieser Zeit weder naheliegend noch interessant war eine größere Runde zu drehen. Stattdessen sind wir am heutigen Tag wieder relativ früh um 6:00 aufgestanden, um vor dem Transfer zum wenige KM entfernten Flughafen noch in Ruhe frühstücken zu können. Entsprechend zeitig vor halb Neun sind wir hier gelandet und hocken nun vor dem Gate, wobei es hier sogar am Flughafen freies WLAN gibt ;-) Der Checkin für Galapagos-Flüge ist dabei etwas aufwändiger als sonst. Allerdings ging das Ausfüllen der Einreisekarte und anschließend der dedizierte Vorabcheckin der großen Taschen erneut fix von der Hand. So denn sind wir praktisch startklar.
Nachdem heute morgen die Zeit zum Senden vor dem Abflug nicht mehr reichte gibt es nun direkt auch noch einen kurzen Bericht zum heutigen Folgetag. Nach Ankunft auf Baltra am Vormittag wurden wir wenige Minuten nach dem Gepäckeinsammeln auf dem recht überschaubaren Flughafen von unserem (Tages-) Guide Ricardo empfangen. Zusammen mit drei weiteren Touristen brachte uns dieser zunächst per Bus, Fähre und Pickup zu unserem Hotel auf der vorläufigen Zielinsel Santa Cruz. Baltra ist demgegenüber deutlich kleiner und liegt nordnordöstlich von Santa Cruz. Im Hotel angekommen galt es nach dem Checkin zunächst das Mittagessen nachzuholen, bevor es gegen 15:00 wieder auf Tour ging. Wieder zu sechst machten wir uns entsprechend auf den Weg zum etwa 30 Minuten zu Fuß entfernten Strand. Dort angekommen haben wir sogleich neben verschiedenen Vögeln Bekanntschaft mit einem Blaufußtölpel, einem Fregattvogel und gleich diversen (!) Leguanen gemacht.
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